Eine Spule wird nacheinander an 6,0V Gleich- bzw. Wechselspannung angeschlossen. Es fließen Ströme mit Stärken von 150 mA bzw. 9,5 mA. Berechnen Sie den ohmschen Widerstand der Spule und ihre Induktivität bei Netzfrequenz.
Entscheiden Sie, ob der ohmsche Widerstand der Spule vernachlässigt werden kann.
| geg.: | ![]() |
ges.: | R, L |
| Lösung: | Der ohmsche Widerstand berechnet sich einfach nach der Widerstandsdefinition:![]() Die bei Wechselstrom gemessene Stromstärke wird durch den Scheinwiderstand Z der Spule bestimmt. Dieser setzt sich aus dem ohmschen Widerstand R und dem Blindwiderstand X zusammen. Der Blindwiderstand entsteht durch die Selbstinduktion in der Spule. Es gilt auf Grund der Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom in der Spule: ![]() mit ![]() L ist die gesuchte Induktivität. Einsetzen und ausrechnen: ![]() Wenn man die Rechnung ohne Berücksichtigung des ohmschen Widerstandes R durchführt, erhält man ebenfalls eine Induktivität von 2,0 H. |
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| Antwort: | Der ohmsche Widerstand der Spule ist 40 Ohm groß. Die Spule hat eine Induktivität von 2,0 H. Der ohmsche Widerstand kann vernachlässigt werden. | ||